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Menschen

Frieden hat Gesichter

Frieden entsteht nicht von selbst. Er wurde von Menschen verhandelt, erstritten und vorgelebt, oft gegen großen Widerstand

Alle Porträts im Überblick

PersonLebensdatenRolleAuszeichnung
Henry Dunant8. Mai 1828 bis 30. Oktober 1910Geschäftsmann, Mitbegründer des Roten Kreuzes und Anreger der Genfer KonventionFriedensnobelpreis 1901, gemeinsam mit Frédéric Passy
Bertha von Suttner9. Juni 1843 bis 21. Juni 1914Schriftstellerin, Pazifistin und Präsidentin der Österreichischen FriedensgesellschaftFriedensnobelpreis 1905
Mahatma Gandhi2. Oktober 1869 bis 30. Januar 1948Anwalt und Anführer der indischen UnabhängigkeitsbewegungKein Friedensnobelpreis, trotz fünf Nominierungen zwischen 1937 und 1948
Albert Schweitzer14. Januar 1875 bis 4. September 1965Theologe, Organist, Arzt und Gründer des Spitals in LambarénéFriedensnobelpreis 1952, verliehen 1953
Gustav Stresemann10. Mai 1878 bis 3. Oktober 1929Reichskanzler 1923, Reichsaußenminister von 1923 bis 1929Friedensnobelpreis 1926, gemeinsam mit Aristide Briand
Carl von Ossietzky3. Oktober 1889 bis 4. Mai 1938Publizist, Chefredakteur der „Weltbühne“ und PazifistFriedensnobelpreis 1935, verliehen 1936
Willy Brandt18. Dezember 1913 bis 8. Oktober 1992Regierender Bürgermeister von Berlin, Bundeskanzler von 1969 bis 1974Friedensnobelpreis 1971
Nelson Mandela18. Juli 1918 bis 5. Dezember 2013Anwalt, Anführer des ANC und erster demokratisch gewählter Präsident SüdafrikasFriedensnobelpreis 1993, gemeinsam mit Frederik Willem de Klerk
Jimmy Carter1. Oktober 1924 bis 29. Dezember 202439. Präsident der Vereinigten Staaten und Gründer des Carter CenterFriedensnobelpreis 2002
Martin Luther King15. Januar 1929 bis 4. April 1968Baptistenpastor und Anführer der BürgerrechtsbewegungFriedensnobelpreis 1964
Kofi Annan8. April 1938 bis 18. August 2018Siebter Generalsekretär der Vereinten NationenFriedensnobelpreis 2001

Diese Reihe stellt Menschen vor, die für Frieden gearbeitet haben: in Parlamenten und Verhandlungen, auf der Straße, in Krankenhäusern und Redaktionen. Jedes Porträt folgt denselben fünf Fragen: wer die Person war, wofür sie eintrat, was sie erreichte, welche Kritik es gibt und was bleibt.

Die Porträts

Vom Vorbild zur eigenen Mission

Keine dieser Personen hat allein gehandelt. Was sie verbindet, ist der Schritt vom Anliegen zur Tat. Dieser Schritt ist auch im Kleinen möglich: in einer Nachbarschaft, einer Schule, einem Verein.

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