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Ehrenamt vor Ort

Ehrenamt in Hannover

Vom Freiwilligenzentrum in der Innenstadt über die Angebote der Region bis zur AWO: So findest du in Hannover ein Engagement, das zu deiner Zeit passt

Anlaufstellen

AnlaufstelleWas du dort findest
Freiwilligenzentrum HannoverZentrale Anlaufstelle für freiwilliges Engagement mit Online-Suche und kostenloser Beratung, deren Termin du über die Website buchst. Dazu kommen eigene Projekte, etwa für Sprachförderung und Begegnung.
Region Hannover: Ehrenamt und NachbarschaftshilfeDie Seite der Region beschreibt Aufgaben in der Nachbarschaftshilfe und listet Freiwilligenzentren und -agenturen in Hannover und den Umlandkommunen.
AWO Region HannoverBietet zeitlich befristete Aufgaben und Projekte, etwa die Begleitung älterer Menschen in Pflegeeinrichtungen. Je nach Einsatz gibt es Fahrtkostenerstattung, Versicherung und Fortbildungen.

Wo finde ich ein Ehrenamt in Hannover?

Die zentrale Anlaufstelle in der Stadt ist das Freiwilligenzentrum Hannover. Es berät Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, unterstützt gemeinnützige Organisationen bei der Suche nach Freiwilligen und entwickelt eigene Projekte. Gemeinsam mit der Aktion Mensch hat es eine neue Suchfunktion eingerichtet, mit der du Angebote in wenigen Schritten eingrenzt. Beratung und Vermittlung sind kostenlos und unverbindlich.

Wer lieber mit jemandem spricht, bucht über die Website einen Beratungstermin. Im persönlichen Gespräch geht es um deine Interessen und Stärken, und du bekommst konkrete Einsatzmöglichkeiten genannt. Alternativ stellst du über das Kontaktformular eine schriftliche Anfrage. Gemeinnützige Organisationen tragen ihre Gesuche über einen Profilbogen kostenfrei in die Datenbank ein, die Auswahl speist sich also aus vielen Einrichtungen.

Lebst du im Umland, lohnt ein Blick auf die Seite der Region Hannover. Sie listet neben dem Freiwilligenzentrum Hannover weitere Freiwilligenzentren und -agenturen, etwa in Burgdorf, Garbsen, Neustadt am Rübenberge und Ronnenberg. Dazu kommen kommunale Angebote wie ein ehrenamtlicher Seniorenservice in Hemmingen oder eine Ehrenamtsbörse in Isernhagen. So findest du eine Anlaufstelle in deiner Nähe.

Welche Bereiche gibt es?

Sehr viele Aufgaben liegen in der Nachbarschaftshilfe, und dafür brauchst du keine besonderen Vorkenntnisse. Die Region nennt Besuche, Vorlesen, kleine Besorgungen und Einkäufe, Begleitung beim Spaziergang, Kinderbetreuung und Hausaufgabenhilfe. Dazu kommen Ausbildungspatenschaften und Besuchsdienste, die Freiwilligenagenturen vermitteln. Gerade die persönlichen Kontakte machen solche Einsätze für beide Seiten wertvoll. Welche Agentur sie in deiner Kommune vermittelt, steht auf der Seite der Region.

Das Freiwilligenzentrum betreibt eigene Projekte mit klarem Profil. Freiwillige begleiten Jugendliche in der Berufsorientierung oder lassen sich als Coaches ausbilden, andere besuchen mit ihren Hunden Seniorenheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Ehrenamtliche Sprachpaten fördern die Sprache von Kindern zwischen drei und sechs Jahren in Kitas. Und KulturLeben HANNOVER ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen kostenfreie Kulturbesuche.

Die AWO Region Hannover bietet vor allem Aufgaben rund um ältere Menschen, etwa in Pflegeheimen, einer Tagespflege oder einer Pflege-WG. Dort gehst du mit Bewohnern spazieren, führst Gespräche oder spielst Gesellschaftsspiele. Außerdem sucht die AWO Menschen, die ein soziales Projekt umsetzen, ihren Stadtteil mitgestalten oder sich in einem Ortsverein engagieren wollen. Die aktuellen Gesuche stehen als Stellenanzeigen Ehrenamt auf ihrer Seite.

Wie kann ich mich für Frieden und Verständigung engagieren?

Am direktesten engagierst du dich in Projekten, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft einander begegnen. Das Freiwilligenzentrum betreibt ein Projekt, das Neuzugewanderte, Engagierte und Einheimische in gemischten Gruppen zusammenbringt. Dazu gehört ein Sprachcafé, das sich wöchentlich im Schauspielhaus trifft. Wer dort mitmacht, übt Sprache und lernt Menschen kennen, denen er sonst kaum begegnen würde. Wer lieber mit Kindern arbeitet, kann als Sprachpate in einer Kita dazu beitragen, dass sie sich leichter verständigen.

Auch die AWO spricht ausdrücklich Menschen an, die sich aktiv an Integration und Teilhabe beteiligen wollen. Zu ihren befristeten Aufgaben gehören die Unterstützung von Zugewanderten und Nachhilfe für Geflüchtete. Solche Einsätze verbinden praktische Hilfe mit echter Begegnung. Aus einer Nachhilfestunde kann ein Kontakt wachsen, der über das Fach hinausgeht.

Auf W3ltfrieden kannst du zusätzlich eine eigene Friedensmission anlegen oder eine bestehende Mission unterstützen. Eine Mission ist ein überprüfbares Vorhaben mit einer verantwortlichen Person, dessen Verlauf im Missionslogbuch dokumentiert wird. Das kann ein Gesprächskreis im Stadtteil sein oder ein Projekt, das du gemeinsam mit einem Sprachcafé angehst. Ob es in deiner Nähe schon Missionen gibt, zeigt dir die Missionsübersicht.

Wie viel Zeit muss ich mitbringen?

Oft reicht schon eine Stunde pro Woche, und den Rahmen bestimmst du weitgehend selbst. Die Region Hannover schreibt ausdrücklich, dass jeder Ehrenamtliche Zeitaufwand und Aufgabengebiet selbst festlegt. Bei der AWO ist die Begleitung in einer Pflege-WG schon ab einer Stunde pro Woche möglich, in der Tagespflege sind zwei bis drei Stunden üblich. Die Anzeigen nennen den zeitlichen Umfang jeweils mit.

Wer sich nicht dauerhaft binden will, wählt eine befristete Aufgabe. Die AWO bietet solche Einsätze gezielt an, und auch der Social Day des Freiwilligenzentrums dauert nur einen Tag. Dabei engagieren sich Teams aus Unternehmen in sozialen Einrichtungen. Frag also auch bei deinem Arbeitgeber nach, ob er mitmacht. Gefällt dir eine befristete Aufgabe, kannst du mit der Einrichtung über eine Verlängerung sprechen.

Formale Hürden gibt es kaum. Das Freiwilligenzentrum berät alle Interessierten, unabhängig von Alter oder Beruf. Nur für einige Tätigkeiten, etwa mit Kindern, brauchst du ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine bestimmte Schulung. Plane dafür vor dem Start etwas Zeit ein. Sprich solche Fragen am besten gleich im Beratungsgespräch an, dann weißt du früh, was nötig ist.

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In vier Schritten zum Ehrenamt

  1. Wohnort prüfenWohnst du in der Stadt, ist das Freiwilligenzentrum Hannover deine erste Adresse. Im Umland nennt die Region die Agentur in deiner Kommune.
  2. Online suchenMit der Suchmaske des Freiwilligenzentrums findest du Angebote nach Interesse. Merke dir, was dich anspricht.
  3. Beratung buchenEinen Beratungstermin buchst du direkt über die Website. Im Gespräch geht es um deine Interessen und Stärken.
  4. Ersten Einsatz vereinbarenNimm Kontakt zur Einrichtung auf und kläre Aufgabe und Zeitumfang. Viele Angebote lassen sich erst einmal befristet ausprobieren.

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Mach daraus eine Friedensmission. Der Friedensmissions-Bot stellt dir fünf Fragen und formuliert einen ersten Entwurf. Veröffentlicht wird nichts, bevor Menschen es geprüft haben.

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