Ehrenamt vor Ort
Ehrenamt in Frankfurt
Vom Bürgerinstitut über den städtischen Wegweiser bis zur AWO: So findest du in Frankfurt ein Engagement, das zu deinem Alltag und deinen Interessen passt
Anlaufstellen
| Anlaufstelle | Was du dort findest |
|---|---|
| Freiwilligenagentur des Bürgerinstituts Frankfurt | Seit 1992 Anlaufstelle für alle, die sich in Frankfurt freiwillig engagieren wollen. Mit Engagementdatenbank, persönlicher Beratung und Unterstützung für Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten. |
| Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA), Stadt Frankfurt am Main | Der städtische Wegweiser bündelt Datenbanken für die Ehrenamtssuche und stellt Mentoring-Programme vor, in denen du Menschen begleitest, die neu in der Stadt sind. |
| Ehrenamtsagentur der AWO Frankfurt | Die Arbeiterwohlfahrt vermittelt ehrenamtliche Tätigkeiten und begleitet Helfende mit Einzelveranstaltungen und Kursreihen, die sie nach Möglichkeit kostenfrei anbietet. |
- Bundesland
- Hessen
Wo finde ich ein Ehrenamt in Frankfurt?
Ein bewährter Einstieg ist die Freiwilligenagentur des Bürgerinstituts, die seit 1992 Menschen berät, die sich in Frankfurt engagieren wollen. In ihrer Engagementdatenbank findest du aktuelle Angebote gemeinnütziger Organisationen. Du kannst dich dort auch als Freiwilliger registrieren und bekommst dann ausführliche Beschreibungen passender Angebote per Mail. Wer lieber redet als sucht, vereinbart einen Termin für ein persönliches Gespräch.
Einen guten Überblick über alle Wege gibt der Online-Wegweiser des Amts für multikulturelle Angelegenheiten. Auf einer Seite nennt er die Ehrenamts-Suchmaschine Hessen, die Engagementdatenbank des Bürgerinstituts, die Ehrenamtsagentur der AWO und die Tätigkeitsbörse der Caritas. Dazu kommt Frankfurt hilft, eine Plattform mit Gesuchen aus der Flüchtlingshilfe. Bei allen Anbietern kannst du dich zu deinem Ehrenamt beraten lassen.
Einmal im Jahr öffnet die Freiwilligenagentur des Bürgerinstituts außerdem ihre Türen zum Tag des Engagements, den es seit 2016 gibt. An diesem Tag beantwortet das Team Fragen, die viele vor dem ersten Schritt zögern lassen. Wo kann ich helfen, reichen meine Kenntnisse, bin ich versichert? Ziel ist, dass das Engagement am Tag danach wirklich beginnen kann. Wer an diesem Tag keine Zeit hat, bekommt dieselben Antworten auch im persönlichen Beratungsgespräch.
Welche Bereiche gibt es?
Die Auswahl ist groß, von sozialer Arbeit über Integration bis zu Kultur, Sport und Nachbarschaft. Die Datenbanken, die der städtische Wegweiser nennt, decken zusammen fast alle Felder ab. Die Ehrenamts-Suchmaschine Hessen reicht dabei über die Stadtgrenze hinaus. Wer ein ganz bestimmtes Thema sucht, kombiniert am besten zwei Datenbanken.
Das Bürgerinstitut selbst ist unter anderem in der Seniorenarbeit, beim Thema Demenz und im Hospizdienst tätig und betreibt Projekte wie ein Sommercafé. Wer dort mitmacht, begleitet oft ältere Menschen im Alltag oder in schwierigen Lebensphasen. Für Organisationen und Vereine bietet das Institut zusätzlich Beratung im Ehrenamtsmanagement. Auch Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden freiwillig einsetzen wollen, finden dort Unterstützung.
Die Arbeiterwohlfahrt ist in Frankfurt in vielen Feldern aktiv, von der Pflege über Kinder- und Jugendarbeit bis zu Stadtteilzentren und Essen auf Rädern. Ehrenamtliches Engagement hat dort nach eigener Aussage einen hohen Stellenwert. Die Begleitangebote für Helfende entwickeln sich aus der Praxis der Einrichtungen, eine feste Jahresplanung gibt es dafür nicht. Es lohnt sich also, die Seite der Ehrenamtsagentur regelmäßig anzuschauen.
Wie kann ich mich für Frieden und Verständigung engagieren?
Besonders nah an der Verständigung zwischen Menschen sind Mentoring-Programme, in denen du jemanden begleitest, der neu in der Stadt ist. Der Wegweiser des Amts für multikulturelle Angelegenheiten nennt dafür drei Programme, die regelmäßig Ehrenamtliche suchen. Dazu gehören Socius vom Evangelischen Regionalverband Frankfurt und Offenbach, die Integrationslotsen der Malteser und das Tandemprogramm von Start with a friend. Aus solchen Begegnungen entstehen oft Freundschaften über Herkunft und Sprache hinweg.
Wer sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte, findet bei Frankfurt hilft laufend Gesuche. Für Menschen, die bereits helfen, organisiert das Amt gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung und der Caritas die Inforeihe „Gut zu wissen“. Dort kannst du Fragen stellen, Kontakte knüpfen und andere Engagierte kennenlernen. Gerade im Austausch mit anderen lernst du, auch schwierige Situationen ruhig zu begleiten.
Auf W3ltfrieden kannst du zusätzlich eine eigene Friedensmission anlegen oder eine bestehende Mission unterstützen. Eine Mission ist ein überprüfbares Vorhaben mit einer verantwortlichen Person, dessen Verlauf im Missionslogbuch dokumentiert wird. Das kann ein Sprachtreff sein oder ein Projekt, das du gemeinsam mit einem Mentoring-Programm vor Ort angehst. Ob es in deiner Nähe schon Missionen gibt, zeigt dir die Missionsübersicht.
Wie viel Zeit muss ich mitbringen?
So viel, wie in dein Leben passt, denn den Umfang legst du gemeinsam mit der Einsatzstelle fest. Das Bürgerinstitut bietet ausdrücklich auch die Möglichkeit, sich nur kurzzeitig zu engagieren. Dafür hinterlegst du dein Interesse über das Kontaktformular und wirst in den Verteiler aufgenommen. So erfährst du von Einsätzen, die zeitlich begrenzt sind. Hast du später mehr Luft, kannst du jederzeit in ein regelmäßiges Engagement wechseln.
Mentoring und Tandems brauchen dagegen etwas Beständigkeit. Wer einen Menschen begleitet, der neu in Frankfurt ist, trifft sich in der Regel über mehrere Monate hinweg regelmäßig. Frag vor dem Start, wie lange ein Programm läuft und wie oft Treffen üblich sind. Dann kannst du ehrlich einschätzen, ob es in deinen Alltag passt.
Zur Zeit im Einsatz kommt manchmal Zeit für Fortbildung. Die AWO bietet Helfenden immer wieder Einzelveranstaltungen und Kursreihen an, wo möglich kostenfrei. Solche Termine sind freiwillig, geben dir aber Sicherheit und Kontakt zu anderen. Plane sie ein, wenn du ein Ehrenamt länger ausüben willst.
Quellen
In vier Schritten zum Ehrenamt
- Überblick verschaffenDer Wegweiser des AmkA listet die wichtigsten Datenbanken auf einer Seite. So siehst du schnell, welche Anbieter es gibt.
- In der Datenbank stöbernDie Engagementdatenbank des Bürgerinstituts zeigt aktuelle Angebote. Merke dir zwei oder drei, die dich ansprechen.
- Beratung vereinbarenIm persönlichen Gespräch beim Bürgerinstitut klärst du, was zu dir passt. Einen Termin kannst du online anfragen.
- Einsatzstelle kennenlernenNimm Kontakt zur Organisation auf und schau dir den Einsatzort an. Erst dann entscheidest du, ob du bleibst.
Weitere Städte
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Mit W3ltfrieden weitermachen
Du hast eine Idee für deine Stadt?
Mach daraus eine Friedensmission. Der Friedensmissions-Bot stellt dir fünf Fragen und formuliert einen ersten Entwurf. Veröffentlicht wird nichts, bevor Menschen es geprüft haben.
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W3ltfrieden befindet sich in der Aufbauphase. Auf der Unterstützungsseite findest du alle Wege, die Plattform und die ersten Missionen mitzutragen.