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Ehrenamt vor Ort

Ehrenamt in Düsseldorf

Von den Freiwilligenzentralen der Caritas und der Diakonie bis zum städtischen Referat: So findest du in Düsseldorf ein Engagement, das zu deinem Leben passt

Anlaufstellen

AnlaufstelleWas du dort findest
Caritas Freiwilligenagentur impuls DüsseldorfBerät Menschen, die sich engagieren wollen, vermittelt sie und begleitet sie während der Tätigkeit. Für Schüler, junge Menschen unter 30, Pfarrgemeinden und einzelne Stadtteile gibt es eigene Ansprechpartner.
Ehrenamt in Düsseldorf (Landeshauptstadt Düsseldorf)Das Referat für bürgerschaftliches Engagement im Büro des Oberbürgermeisters berät Vereine, gibt die NRW-Ehrenamtskarte aus und organisiert alle zwei Jahre die Düsseldorfer Ehrenamtsmesse.
MachMit, die Freiwilligenzentrale der Diakonie DüsseldorfBerät persönlich, telefonisch oder digital und bietet mit dem Ehrenamtsfinder eine Suche nach ausgewählten, aktuellen Angeboten. Dazu kommt ein regelmäßiges Fortbildungsprogramm für Engagierte.
Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Wo finde ich ein Ehrenamt in Düsseldorf?

Die beiden wichtigsten Anlaufstellen sind die Caritas-Freiwilligenagentur impuls und MachMit, die Freiwilligenzentrale der Diakonie. Beide arbeiten unter dem Namen „Wir für Düsseldorf“ zusammen und werden von der Stadt gefördert. Sie beraten Menschen, die sich engagieren möchten, vermitteln passende Einsätze und begleiten Ehrenamtliche während ihrer Tätigkeit. Welche der beiden du wählst, hängt eher von deinem Geschmack ab als vom Angebot.

Bei impuls kannst du dich in der Kontaktstelle im Sozialen Zentrum persönlich beraten lassen, nach vorheriger Terminvereinbarung. Für bestimmte Gruppen gibt es eigene Ansprechpartner, etwa für Schüler im Projekt „Jugend engagiert sich“, für junge Menschen unter 30 und für das Ehrenamt in Pfarrgemeinden. Auch für die Stadtteile Eller, Oberbilk und Rath sind eigene Zuständige benannt. So landest du schnell bei jemandem, der dein Umfeld kennt.

MachMit berät dich persönlich, telefonisch oder digital. Wer schon weiß, in welchem Bereich er sich engagieren möchte, sucht selbst im Ehrenamtsfinder, der ausgewählte und aktuelle Angebote zeigt. Die Stadt selbst hat im Büro des Oberbürgermeisters ein Referat für bürgerschaftliches Engagement, das auf ihrer Ehrenamtsseite weitere Träger nennt. Dazu gehören die Initiative Ehrenamt der Arbeiterwohlfahrt, Duesseldorf-aktiv.net und der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer.

Welche Bereiche gibt es?

Die Auswahl ist breit, von sozialen Diensten über Kultur und Sport bis zu Umwelt und Tierschutz. Allein MachMit nennt rund 200 Tätigkeiten, von der Evangelischen Tafelausgabe über Sprachtandems bis zum Märchenerzählen in der Kita. Ein Beispiel aus dem Angebot ist die Theke eines Theaters, an der Ehrenamtliche mit Frauen aus einem Beschäftigungsprojekt den Service stemmen. Einen Überblick gibt der Ehrenamtskatalog, den MachMit regelmäßig neu herausgibt.

Die Stadt bietet über ihr Amt für Soziales und Jugend eigene Aufgaben an. Du kannst etwa als „Leihoma“ oder „Leihopa“ Familien entlasten, als Spielplatzpate auf einen Spielplatz achten oder im Angebot „Gemeinsam für Seniorinnen und Senioren“ ältere Menschen begleiten. In den „zentren plus“, etwa in Derendorf-Golzheim, kommen ältere Menschen zu Frühstück, Vorträgen, Gesang und Bewegung zusammen, auch dort werden Engagierte gebraucht.

Wie vielfältig das aussieht, zeigt die städtische Kampagne „Düsseldorf engagiert sich“. Auf Plakaten, in Filmen und Podcasts erzählen Ehrenamtliche von ihrem Einsatz. Die Porträts reichen von einem Gemeinschaftsgarten über einen Fußballverein und die Freiwillige Feuerwehr bis zum Kinder- und Jugendtelefon des Kinderschutzbundes. Wer sich dort umschaut, bekommt oft die erste Idee für das eigene Feld.

Wie kann ich mich für Frieden und Verständigung engagieren?

Ein direkter Weg führt über Projekte mit und für geflüchtete Menschen. Bei impuls gibt es dafür eine eigene Ansprechpartnerin aus der Aktion Neue Nachbarn, der Integrationsarbeit der Caritas. Dazu kommen Welcome Points in Oberbilk und Rath, an denen sich Nachbarn aus verschiedenen Ländern begegnen. Solche Orte machen Verständigung im Alltag möglich, ohne großes Programm.

Auch Sprache verbindet. MachMit vermittelt Sprachtandems, in denen zwei Menschen voneinander lernen und sich dabei kennenlernen. Für Ehrenamtliche bietet die Freiwilligenzentrale zudem Fortbildungen an, in denen es um Empathie, Selbst- und Menschenkenntnis und um Kommunikation in herausfordernden Situationen und Konflikten geht. Wer so vorbereitet ist, kann Spannungen gelassener begegnen, im Ehrenamt wie im eigenen Umfeld.

Auf W3ltfrieden kannst du zusätzlich eine eigene Friedensmission anlegen oder eine bestehende Mission unterstützen. Eine Mission ist ein überprüfbares Vorhaben mit einer verantwortlichen Person, dessen Verlauf im Missionslogbuch dokumentiert wird. Das kann ein Sprachcafé sein oder ein Projekt, das du gemeinsam mit einem Welcome Point angehst. Ob es in deiner Nähe schon Missionen gibt, zeigt dir die Missionsübersicht.

Wie viel Zeit muss ich mitbringen?

Den zeitlichen Rahmen stimmst du mit der Einrichtung ab, und die Freiwilligenzentralen helfen dir, ein realistisches Maß zu finden. Manche Aufgaben laufen zu festen Zeiten, etwa eine Theatertheke zu den Vorstellungen oder eine Tafelausgabe an bestimmten Tagen. Andere, wie ein Sprachtandem, verabredest du frei. Im Beratungsgespräch klärst du, was zu deinem Alltag passt.

Wer wenig Zeit hat, kann mit einem überschaubaren Einsatz beginnen. Das Ehrenamt des Monats, das MachMit regelmäßig vorstellt, gibt dir einen schnellen Eindruck, wie ein Einsatz konkret aussieht. Für Schüler und junge Menschen gibt es bei impuls eigene Wege, die sich mit Schule oder Ausbildung verbinden lassen. Später kannst du dein Engagement jederzeit ausweiten.

Etwas Zeit lohnt sich auch für Fortbildung. MachMit veröffentlicht halbjährlich ein Programm mit Seminaren und Vorträgen, für das du dich per Mail anmeldest. Über das Referat für bürgerschaftliches Engagement gibt die Stadt außerdem die NRW-Ehrenamtskarte aus, dort erfährst du auch die Voraussetzungen. Und alle zwei Jahre zeigt die Ehrenamtsmesse, welche neuen Möglichkeiten es gibt.

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In vier Schritten zum Ehrenamt

  1. Freiwilligenzentrale wählenCaritas und Diakonie arbeiten unter dem Namen „Wir für Düsseldorf“ zusammen. Du kannst dich an die Stelle wenden, die dir näher liegt.
  2. Im Ehrenamtsfinder stöbernWenn du schon weißt, was dich interessiert, suchst du im Ehrenamtsfinder von MachMit direkt nach passenden Angeboten.
  3. Beratung vereinbarenBist du noch unentschieden, hilft ein Beratungsgespräch. Bei impuls vereinbarst du dafür vorab einen Termin.
  4. Einsatz beginnenNimm Kontakt zur Einrichtung auf und lerne sie kennen. Die Freiwilligenzentralen begleiten dich auch nach dem Start.

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Mach daraus eine Friedensmission. Der Friedensmissions-Bot stellt dir fünf Fragen und formuliert einen ersten Entwurf. Veröffentlicht wird nichts, bevor Menschen es geprüft haben.

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